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Sehr geehrte Damen und Herren, bitte beachten Sie, dass PD Dr. med. Land sich im Urlaub befindet.
Auch Mails und sonstige Anfragen, die direkt an ihn adressiert sind, werden nicht beantwortet.
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Wir danken für Ihr Verständnis.
Sehr geehrte Patienten,
Frau Dr. med. Julia Saier
befindet sich im Urlaub bis 17.02.2026. Bitte wenden Sie sich in Notfällen an Ihren behandelnden Kinder/Hausarzt. Praxisintern werden Notfälle von Prof. U. Kuhnle-Krahl-übernommen.
Wir wünschen Ihnen schöne Ferien.
Endokrinologische Diagnostik Und Therapie
Diabetes-Zentrum Gauting
Kompetenzteam Adipositas
FA für pädiatrische Endokrinologie und Diabetologie
Kinder und Jugendärztin
Schwerpunkt: Endokrinologie & Diabetologie
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Liebe Eltern, liebe Kinder, es folgt eine Auswahl häufiger Fragen, die uns gestellt werden. Weitere Fragen können Sie gerne während der folgenden Arztbesuche stellen.
Wachstumshormon ist ein Eiweiß (Proteohormon), welches natürlicherweise von der Hirnanhangsdrüse (Hypophyse) produziert wird. Es wirkt über einen dem Schlüssel-Schloß-Prinzip ähnlichen Vorgang auf deren Eiweiße (Rezeptoren) in der Leber, den Muskeln, den Knochen und anderen Geweben des menschlichen Körpers. So fördert es den Wachstum, den Abbau von Körperfett, den Muskelaufbau und die Bereitstellung von Zucker als Nährstoff. Die Ausschüttung von Wachstumshormon erfolgt vor allem nachts während des Schlafs, abhängig von der Schlaftiefe.
Nein, Steroide sind dem menschlichen Stresshormon Kortisol ähnliche Substanzen. Steroide sind keine Eiweiße und haben einen anderen Wirkmechanismus als Wachstumshormon.
Mehrere Firmen stellen zur Zeit Wachstumshormon her, welches dem in der menschlichen Hirnanhangsdrüse hergestellten Wachstumshormon genau entspricht. Heute wird zur Behandlung nur noch reines Wachstumshormon verwendet, es wird nicht aus totem Hirngewebe aufbereitet, wie dies früher der Fall war. Wachstumshormon wird heute biosynthetisch hergestellt. Dieser Vorgang ist gut kontrollierbar, eine Verunreinigung mit Krankheitserregern ist ausgeschlossen.
Nein, Da das Wachstumshormon ein Eiweiß ist, würde es im Magen, wie alle anderen Eiweiße durch die Magensäure und andere zur Verdauung benötigte Substanzen zerstört werden und somit seine Wirksamkeit verlieren. Deshalb muss man es in Unterhautfettgewebe spritzen, von wo es ins Blut, sowie zu den Zielorganen und –geweben gelangt.
Da man bei einem Wachstumshormonmangel das fehlende Wachstumshormon ersetzt, muss mit keinen wesentlichen Nebenwirkungen gerechnet werden, es gibt jedoch viele positive Wirkungen zu nennen. Auf Grund der oben genannten Wirkungen, fördert Wachstumshormon das Längenwachstum. Kinder mit Wachstumshormonmangel, leiden oft unter niedrigem Blutzucker, wenn sie zu wenig Zuckerbausteine aufnehmen oder zu viel verbrauchen (Fasten, Sport). Über eine Bereitstellung von Zucker, verbessert die Behandlung mit Wachstumshormon diesen Umstand. Es kommt auch zu einer Abnahme der Körperfettmasse sowie zu einer Zunahme der Muskelmasse.
An möglichen Nebenwirkungen sind vor allem die folgenden zu nennen:
Die Behandlung mit Wachstumshormon ist recht sicher. Es gibt mittlerweile langjährige Verlaufsbeobachtungen von tausenden von Kindern und Jugendlichen in Europa und den USA, welche mit Wachstumshormon behandelt wurden oder werden. Dabei zeigt sich, dass die Zahl von Neuerkrankungen an Blutkrebs (Leukämie) oder anderen Krebserkrankungen nicht gegenüber anderen gleichaltrigen Kindern, welche kein Wachstumshormon bekommen erhöht ist. Auch die Anzahl von Rückfällen (Rezidiven) war nicht gesteigert. Da bei vielen Krebsarten die Rezidive gehäuft in den ersten Monaten nach der Tumorbehandlung auftreten, gilt di Regel, erst nach einem oder sogar zwei Jahren Rezidivfreiheit mit einer Behandlung mit Wachstumshormon zu beginnen.
Wachstumshormon ist eine natürlicherweise im menschlichen Körper vorkommende Substanz. Es wird für ein normales Wachstum neben anderen Botenstoffen benötigt. Deshalb wird es auch zur Langzeit Behandlung bei Kindern mit einem Wachstumshormonmangel angewendet, um zu ersetzen, was in nicht ausreichendem Maß vom Körper produziert wird. In Deutschland, vielen anderen Ländern der EU und den USA ist Wachstumshormon neben einem nachgewiesenen Mangel ebenfalls zur Behandlung weiterer Formen und Ursachen von Kleinwüchsigkeit zugelassen, so z.B. bei Ullrich-Turner Syndrom, bei Prader-Willi-Syndrom, bei Kindern mit Niereninsuffizienz und bei Z.n. Mangelgeburtlichkeit (intrauterinem Kleinwuchs). Im Rahmen von Studien oder Heilversuchen wird es in spezialisierten Zentren bei weiteren Erkrankungen eingesetzt.
Bei einem unbehandelten Wachstumshormonmangel, ist auf jeden Fall mit einer bleibenden Kleinwüchsigkeit zu rechnen. Hierbei ist zu beachten, dass je länger man mit der Therapie wartet, desto geringer die zu erreichende End-Größe ausfallen wird. Wird also zu lang gewartet oder ist die Pubertät weit fortgeschritten oder gar abgeschlossen, Wachstumshormon das Längenwachstum nicht oder nicht im erhofften Sinn beeinflussen. Erwachsene mit einem unbehandelten schweren Mangel an Wachstumshormon werden meist 120-130 cm groß, solche mit weniger schwerem Mangel werden entsprechend größer. Der Verlust an Körpergröße lässt sich jedoch nicht genau abschätzen. Deshalb ist ein früher Behandlungsbeginn wichtig.
Um ein optimales Ergebnis zu erzielen, muss eine Behandlung mit Wachstumshormon viele Jahre ununterbrochen durchgeführt werden. Als zeitliche Begrenzung gilt ein Sinken der Wachstumsgeschwindigkeit unter 2cm/Jahr oder ein Schluss der Wachstumsfugen im Röntgenbild in der Hand. Dies ist in der Regel bei einem Knochenalter von 15-16 Jahren der Fall. Manchmal besteht auch im Erwachsenenalter ein Mangel an Wachstumshormon weiter. Dann sollte nach heutiger Meinung auch nach Abschluss des Wachstums in geringerer Dosis eine Behandlung weitergeführt werden. Aus diesem Grund wird evtl. nach Abschluss des Wachstums ein erneuter Wachstumshormonstimulationstest durchgeführt werden.
In der Regel geschieht nichts, wenn man einmal zu spritzen vergisst- bei den täglichen Verabreichungen. Um jedoch einen guten Erfolg erzielen zu können, sollte dies nicht zu häufig vorkommen.
Bei den wöchentlichen Verabreichungen kann diese Gabe nochmal nachgeholt werden, um im Rhythmus zu bleiben. Bitte beachten Sie, dass der Thythmus aufgrund der geplanten Termin im Zentrum eingehalten werden soll.
Ja, auch dann sollte weiter gespritzt werden. Vor Antritt des Urlaubs im Ausland sollte vor allem im Hinblick auf die angespannte Sicherheitslage ein Zeugnis oder Attest eingeholt werden, um zu belegen, dass ein Mitführen von Wachstumshormon, Spritzen und Nadeln notwendig ist. Falls z.B. in einem Schullager die richtige Aufbewahrung von Wachstumshormon nicht gewährleistet werden kann, ist es besser hier eine Spritzpause einzulegen. Dies sollte aber in jedem Fall mit dem behandelnden Arzt besprochen werden. Im Krankheitsfall muss die Behandlung in keinem Fall unterbrochen werden.
Kinder sollten in jedem Fall dazu motiviert werden, regelmäßig und bis zum Abschluss des Wachstums zu spritzen. Man sollte versuchen herauszufinden, warum der Wunsch nach einem Abbruch der Therapie besteht. Wenn eine ausreichende Körpergröße erreicht wurde oder allgemeine Zufriedenheit beim Patienten und seiner Familie herrscht, kann die Behandlung auch vor Erreichender angestrebten Endlänge beendet werden. Dies muss aber in allen Fällen mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden. Gegebenenfalls ist es besser eine Behandlung geplant zu beenden, da ein länger dauerndes unregelmäßiges Spritzenerfolglos und auf Grund hoher Kosten auch unverantwortlich ist.
In der Regel ändert sich nichts bezüglich des Verhaltens, der Stimmung und der Aktivität der Kinder. Bei einigen Kindern wird ein vermehrter Appetit bemerkt. Bei einem guten Ansprechen auf Wachstumshormon erfolgt ein Aufholwachstum, wobei mit einer Verdopplung oder Verdreifachung der Wachstumsgeschwindigkeit gerechnet werden kann. Dies macht sich in solchen Fällen schon nach drei Monaten bemerkbar. Aus diesem Grund kann sich das Selbstwertgefühl des Kindes deutlich verbessern. die Steigerung der Wachstumsgeschwindigkeit erreicht ihr Maximum im ersten Jahr der Behandlung und fällt später auf eine normale altersentsprechende Wachstumsgeschwindigkeit ab, wenn der für das Kind normale Wachstumskanal erreicht ist.
Wachstumshormon soll ins Unterhautfettgewebe, also subkutan gespritzt werden. Hierzu dienen sehr dünne und feine Nadeln wie sie auch zum Spritzen von Insulin bei Diabetikern verwendet werden. Diese Nadeln verursachen kaum Schmerzen. Im Gegensatz zu heute wurde Wachstumshormon früher mit wesentlich dickeren Nadeln in dem Muskel (intramuskulär) gespritzt. Dies ist aber nicht mehr nötig und sollte so nicht mehr erfolgen. Optimalerweise sollte die gesamte Familie zusammen mit dem Patienten von Fachpersonal in der Praxis in der Vorbereitung, Handhabung, Verabreichung und Entsorgung der Spritzen geschult werden.
Hierbei fällt die Handhabung der Spritzen in der Form halbautomatischer Pens immer leichter als erwartet. Das Spritzen des eigenen Kindes braucht immer einige Überwindung. Es ist jedoch erstaunlich, wie auch junge Kinder verstehen, warum das Spritzen nötig ist und welchen Erfolg es bringen wird. Sobald ein Kind dies möchte, sollte es sich selbst spritzen dürfen. Hierdurch wird das Selbstwertgefühl des Kindes häufig weiter gestärkt. Trotzdem sollte ein Kind, welches sich selbst spritzt, während dieses Vorgangs überwacht werden, da Eltern auch für Kinder, die selbst spritzen, die Verantwortung für eine optimale und regelmäßige Verabreichung des sehr teuren Medikaments tragen.
In der Regel wird Wachstumshormon in das Unterfettgewebe gespritzt. Dies funktioniert überall dort gut, wo sich eine gute Hautfalte bilden lässt, also am Oberschenkel, der Hüfte oder dem Bauch. Zur Vermeidung von Hautschäden soll- nein MUSS-die Injektionsstelle abgewechselt werden. Das Spritzen erfolgt idealerweise abends vor dem Zubettgehen. Kleine Kinder können im Schlaf gespritzt werden falls dies besser funktioniert und sie nicht erschreckt aufwachen. Die Eltern sollten im Einzelfall entscheiden was vorteilhaft ist.Bei wöchentlich verabreichtem Wachstumshormon ist der Tageszeitpunkt nicht so relevant, man sollte sich aber auf einen bestimmten Tag festlegen, um regelmäßige Spritzen und die folgenden Kontrollen einzuhalten.
Die Behandlung mit Wachstumshormon erfolgt in der Regel durch erfahrene Kinderendokrinologen und wird von diesen in einem spezialisierten Zentrum überwacht. Empfohlen werden 3-monatliche Visiten, wobei jeweils nach Zeichen der häufigsten Nebenwirkungen gefahndet wird, eine körperliche Untersuchung und eine Kontrolle des Wachstums erfolgt. Hierbei wird jeweils die optimale Dosis des Wachstumshormons überwacht, leider auch zweimal jährlich durch eine
Blutuntersuchung. Hierbei werden neben den üblichen Parametern insbesondere die Schilddrüsenwerte und die Blutwerte, welche die Wirkung des Wachstumshormons wiederspiegelt, bestimmt.
In einzelnen Fällen müssen während der Wachstumshormontherapie Schilddrüsenhormone in Tablettenform zugegeben sowie in noch selteneren Fällen weitere Hormone ersetzt werden.
Der Eisenstoffwechsel und die Zeichen einer Autoimmunerkrankung werden ebenfalls mit in die Beurteilung hinzugezogen.
Ebenfalls ca. 1x jährlich (oder seltener/je nach Befundung) wird zur Bestimmung des Knochenalters und der Beurteilung der Wachstumsfugen auch eine Röntgenaufnahme der Hand veranlasst
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Zentrum für Kinder- und Jugendendokrinologie
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